Geschaeftsidee Gebrauchsanweisungen

Gebrauchsanweisung: Der Feind im Karton
Gebrauchsanweisungen, auf Neudeutsch Endverbraucher-Dokumentation, treiben die Besitzer eines neuen Gerätes meist zur Verzweiflung. Die gewünschten Informationen über die Funktion und Produktdaten sind entweder gar nicht enthalten, betreffen ein anderes Gerät, sind in einer anderen Sprache, sind statt in deutscher Sprache in Kauderwelsch oder sind so versteckt, dass sie nicht gefunden werden. Nur mit den Angaben im Handbuch kann man kein Handy beherrschen.
Fehler in der Gebrauchsanweisung sind Gerätemängel
Was Gebrauchsanweisungen, Gebrauchsanleitungen, Bedienungsanleitungen zu leisten haben, ist gesetzlich vorgeschrieben. Wenn die Bedienungsanleitung nichts taugt, für Laien schwer verständlich ist oder in einer fremden Sprache geschrieben ist, dann gilt auch das Gerät als mangelhaft. Der Händler ist verpflichtet, eine brauchbare Gebrauchsanleitung mitzuliefern. Schon das Anbieten eines Gerätes ohne brauchbare Gebrauchsanweisung ist ein Gesetzesverstoß. Wenn der Verkäufer eine brauchbare Gebrauchsanleitung auch nicht nachliefern kann, dann kann der Käufer im äußersten Fall die Ware zurückgeben oder mindestens einen Preisnachlaß aushandeln. Zwei Jahre lang steht der Verkäufer in der gesetzlichen Gewährleistung, inklusive einer brauchbaren Gebrauchsanweisung. Den Kunden auf den Hersteller zu verweisen gilt nicht. Auch eine mündlich Einweisung reicht nicht, eine schriftliche Anleitung zu ersetzen.
Schäden durch einen Anleitungsfehler in einer Bedienungsanleitung gehen nicht zu Lasten des Verbrauchers.
Ein Händler, der das CE-Zeichen an ein Gerät anbringt, obwohl die Gebrauchsanweisung nicht der entsprechenden EG-Richtlinie entspricht, der kann mit Bußgeldern belegt werden.
Wie sollte eine Gebrauchsanleitung aussehen?
* Sicherheitshinweise gehören nicht in ein Extra-Kapitel, sondern immer vor den passenden Bedienschritt.
* So kurz wir möglich, um dem Leser Zeit und Nerven zu sparen. Keine Werbesprüche oder Glückwünsche.
* So übersichtlich, dass die Gebrauchsanweisung nicht sofort wieder entsetzt weggelegt wird.
* Überall dort, wo ein Bild mehr sagt als Worte, dort sollte sich auch ein Bild befinden. Dazu gehört eine Übersichtszeichnung: Wo ist was und wie sieht es aus.
* Die Worte sollten einfach und für Laien verständlich sein, die Absätze kurz und mit Überschriften klar gekennzeichnet.
* Nicht beschreiben, was wofür ist, sondern erklären, was zu tun ist.


Videoclip mit über lustige Gebrauchsanweisungen

Geschäftsidee mit Gebrauchsanleitungen Geld verdienen: Gebrauchsanleitungen selber schreiben
Die meisten Gebrauchsanweisungen sind von hochqualifizierten Technikern und Ingenieuren geschrieben, für die diese Arbeit nur eine lästige Pflicht ist und die sich auch nicht in die Lage eines Laien hineinversetzen können oder wollen. Wenn dann noch eine Gebrauchsanweisung übersetzt wird, oft nur von einem Übersetzungsprogramm, bleibt nicht mehr viel sinnvolles zum Lesen übrig.
Nach Schätzungen entstehen jedes Jahr allein in Deutschland Schäden von einer halben Milliarde Euro jährlich, weil die Käufer mit der Gebrauchsanleitung die Geduld verlieren und es einfach so versuchen.
In der Regel wird nur ein Bruchteil der Funktionen eines neuen Fernsehers oder Videorecorders genutzt. Die meisten Knöpfe auf der Fernbedienung verwirren nur. Der Kunde kauft Nutzen, keine Funktionen. Er will sich seine Arbeit erleichtern oder seine Träume erfüllen.
In der Computerindustrie ist es schon selbstverständlich, dass Verlage ihr Geld damit verdienen, dass sie Handbücher zur den Programmen der Softwareindustrie herausbringen. Wer seinen Computer bändigen will, der ist auf solche Handbücher angewiesen, denn die Handbücher der Hersteller sind für den Verbraucher ungeeignet, falls überhaupt welche mitgeliefert werden. Software Handbücher entstehen aus der Geschäftsidee Gebrauchsanweisungen.
Das Schreiben von Gebrauchsanleitungen kann ein einträgliches Geschäft sein, wenn man hilflosen Verbrauchern oder überforderten Herstellern einen solchen Service anbietet. Oft bringt eine Vereinfachung schon sehr viel.
Geschäftsidee: Gebrauchsanleitungen sammeln
Die Pflicht entfällt, Gebrauchsanweisungen zusammen mit einem Gerät zu liefern, wenn ein Gerät privat gekauft wird. Zu vielen alten Geräten sind die Gebrauchsanweisungen verloren gegangen, daraus ist inzwischen ein Geschäft geworden. Inzwischen gibt es spezialisierte Such-Services für alte Gebrauchsanweisungen oder Montageanleitungen. Gegen ein Gebühr kann man sich eine Kopie für sein altes Gerät schicken lassen. Die Preise pro Bedienungsanleitung liegen dabei zwischen 15-35 Euro.
Inzwischen gibt es sogar Sammler-Börsen für alte Gebrauchsanweisungen.
Technik-Tester testen nicht nur die Geräte (Handys, Autos, Videorcorder, Software) auf Benutzerfreundlichkeit und Design, sondern auch Gebrauchsanweisungen.
Wer die Geschäftsidee zu einem Produkt hat, der sollte auch die Gebrauchsanweisung als Aushängeschild betrachten. Eine gute Gebrauchsanweisung entlastet auch die Unternehmens-Hotline.
Erst lesen - dann einschalten. Grundig

Berliner Doppelschluessel als Geschaeftsidee

Was ist der Berliner Doppel-Schlüssel
1912 meldete die Firma Albert Kerfin & Co GmbH aus Berlin-Wedding ein Patent für seine Geschäftsidee an, über einen Haustürschlüssel mit zwei identischen Bärten. 13 Jahre hatte der junge Erfinder und Inhaber einer kleinen Schlosserei an seiner Idee getüftelt. Die Besonderheit dieses Schlüssels war, dass er durch die zwei Bärte einen Schließzwang hatte: Man mußte, nachdem man die Haustür damit aufgeschlossen hatte, diesen Schlüssel durchstecken und die Tür von der anderen Seite wieder verschließen, sonst gab die Tür den Schlüssel nicht wieder her. Diesen Durchsteckschlüssel erfand der Berliner Schlossermeister Johannes Schweiger, geboren 1888 in Berlin-Wedding, um die Vergesslichen und Nachlässigen zu zwingen, immer das Haustürschloss abzuschließen.
Die Urkunde über die Erteilung des Patentes 585232 zu diesem Durchsteckschlüssel wurde 1925 vom Patentamt ausgehändigt. Damit konnte die Berliner Geschäftsidee ihren Siegeszug antreten.


Videoclip zum Berliner Schlüssel, der alten Geschäftsidee aus der Hauptstadt

Welche Namen hat der Berliner Doppelschlüssel noch
Berliner Durchsteckschlüssel, Berliner Durchsteckschloß, Berliner Schlüssel, Schließzwang-Schlüssel, Schließzwangschlüssel, System Schweiger, Kerfin-Schloß
Der Doppelschlüssel macht Karriere
Das Durchsteckschloß war bald an so vielen Haustüren und so mancher Toreinfahrt Berlins zu finden, dass der Schlüssel zum Symbol für die Stadt wurde. Zwar wird der Berliner Doppelschlüssel heute immer weniger verwendet, es gibt inzwischen weniger als 10000 davon, aber pfiffige Unternehmer vermarkten den Schlüssel inzwischen als Souvenir. Alte Schlösser werden auf dem Flohmarkt verkauft.
Den Berliner Doppelschlüssel austricksen
Für die Individualisten gab es noch einen Trick, dem Schließzwang des Doppelschlüssels zu entgehen. Wenn einer der Bärte abgeschliffen wurde, dann konnte man den Schlüssel abziehen, ohne die Tür vorher wieder verschließen zu müssen.
* Lesetipp zur alten Geschäftsidee Berliner Doppelschlüssel: Das Buch „Der Berliner Schlüssel“ von Bruno Latour
Ansicht bei Amazon

Geschaeftsidee Pension

Geschäftsidee: Existenzgründung mit einer Pension

Wer bereits Zimmer hat, die er vermieten könnte, oder ein Ferienhaus, der denkt natürlich an die Eröffnung einer Pension, gerade wenn er sich in einem Urlaubsgebiet befindet. Dies ist dann eine gängige Geschäftsidee.

Die durchschnittliche Auslastung einer Pension liegt bei einem Drittel der Zimmer und sollte bei der Kalkulation zugrunde gelegt werden. Für einen guten Start bietet es sich an, die Pension mit Beginn der Saison zu eröffnen.


Mehr Gäste 3.0 – Buch: Alle Internet-Kanäle ausnutzen, das Potential der Gäste ausschöpfen. Wie finde ich die Gäste? Wie kann ich sie an mich binden?: Hotelvertrieb 3.0: Ihr Weg zur besseren Zimmerauslastung. Buch. – ansehen bei Amazon


Wichtig für eine Pension ist, dass die potentiellen Gäste von ihrer Existenz wissen. Darum muss für eine Pension im Fremdenverkehrsamt geworben werden, in Reisebüros, im Branchenbuch, im Internet usw., immer mit dem Ziel, möglichst viele Stammgäste zu bekommen.

Rechtliche Voraussetzungen für eine Pension (ist keine Rechtsberatung)

Ein Beherbergungsbetrieb braucht keine Erlaubnis, wenn nicht mehr als acht Gäste gleichzeitig beherbergt werden können.

Wenn eine Pension über acht Gäste hinausgeht, dann braucht sie eine Genehmigung (Konzession), die an den Inhaber, die Räume und den Umfang des Services gebunden ist. Für diese Genehmigung muss der Inhaber der Pension vorweisen: die Zustimmung vom Bauamt, Gesundheitspass, Nachweis über Hygiene-Lehrgang bei der Handelskammer ...
Der Name des Pensionsinhabers muss an der Pension angebracht werden, falls er keine Firma gründet.
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband hat eine eigene Dokumentationsstelle mit Checklisten und Schriften für Existenzgründer im Gastgewerbe: dehoga.de.

Geschäftsidee Pension: Pensionen für Fahrrad-Touren, damit die Radtour nicht unter der Brücke endet.

Geschäftsidee Pension: KatzenPension: Auch Tiere machen Urlaub, wenn Herrchen oder Frauchen verreisen, zur Kur oder im Krankenhaus sind.

Geschäftsidee Pension: Pension mit Ferien-Wohnungen. Auch hier kann man sich einen Gästestamm aufbauen.



Geschäftsidee Pension Videos




Vortrag über Hotel-Marketing: Im Video (Spieldauer 01:12:01 Minuten) geht es um die Frage, wie kann ich in meiner Gegend, in meiner Branche zum Marktführer werden? Dafür muss ich für mich eine Zielgruppe finden. Diese Zielgruppe entscheidet dann, wie mein Angebot aussieht.: Hotel- und Gastronomie M a r k e t i n g : Mit System zum Erfolg - Videoclip ansehen auf Youtube


Erfolgreiches Marketing: Im Video (Spieldauer 04:27 Minuten) geht es um das Marketing, das auch eine kleine Pension betreiben kann. Die Pension hat zwei Höhepunkte im Jahr. Im Winter die Weihnachtszeit mit den festlich geschmückten Gasträumen. Im Sommer die Motorradzeit, in der die Gäste das Erzgebirge erkunden können.: 2008 Interview mit Wirtsleuten der P e n s i o n Zur Fichte - Videoclip ansehen auf Youtube


Nicht alltägliche Gäste: Im Video (Spieldauer 05:03 Minuten) wird die Geschäftsidee eines Anzeigenportals vorgestellt. Es vermittelt romantische Liebesnester an Paare. Eine Marktlücke in der Kernzielgruppe Kurzzeitreisende. Eine Idee, um die Pension besser auszulasten.: E r f o l g s k o n z e p t für wirtschaftliche Freiheit für jedermann umsetzbar - Videoclip ansehen auf Youtube


Zimmerpreise kalkulieren – Buch: Sind die Preise zu hoch, fallen die Umsätze. Sind die Preise zu niedrig, verschenke ich Geld. Gerade kleine Hotels und Pensionen können mit einer cleveren Preispolitik viel bewirken.: Richtiger Preis, satter Gewinn: Preisstrategien für die Hotellerie. Buch. – ansehen bei Amazon


Was ist die Umschlaggeschwindigkeit

Die Umschlaggeschwindigkeit gibt Auskunft über das Warenlager. Wie lange dauert es, bis die Ware aus dem Lager verkauft oder verbraucht ist? Einmal das Lager verkaufen, wieviel Zeit muss dafür vergehen?
Die Umschlaggeschwindigkeit gibt Auskunft über das Kapital, dass im Lager gebunden ist. Wie groß sind die Zinsaufwendungen für die Lagerware. Die Umschlaggeschwindigkeit entscheidet darüber, wie hoch die Rendite des eingesetzten Kapitals für die Ware ist. Ob es sich um totes oder um gut angelegtes Kapital handelt.
Die Umschlaggeschwindigkeit wird auch genannt Umschlaghäufigkeit, Umschlagrate oder Transhipping rate.

Modelleisenbahn als GeschaeftsIdee

Die GeschäftsIdee zur größten Modelleisenbahn der Welt
Im Juli 2002 machte der Hamburger Frederik Braun Urlaub in Zürich. In einer kleinen Einkaufspassage stieß er auf einen Modellbahnshop, der ihn an seine Kindheit erinnerte und ihm wuchs die GeschäftsIdee, eine riesige Modellbahnanlage für alle zu bauen, die so fühlten wie er.
In Hamburg versammelte er Gleichgesinnte für den Modellbau - seinen Bruder Gerrit und seinen Vater Jochen - und bereits nach zwei Monaten begannen die Renovierungsarbeiten in der Hamburger Speicherstadt, als Vorbereitung für den Bau der größten Modelleisenbahn der Welt: dem Miniatur Wunderland.
Mit der Modellbahn zum Erfolg
Die größte digital gesteuerte Modelleisenbahn der Welt wurde zu einer der am meisten besuchten Attraktionen von Hamburg. Die Ausstellung hat 365 Tage im Jahr geöffnet. Die Züge fahren durch Amerika oder über die Alpen. Der Tagesablauf wird jede Viertelstunde simuliert (Miwula-Tage) und es wechseln Sonnenschein und Dunkelheit. Viele Effekte können von den Besuchern selbst ausgelöst werden. Der Bau jeder nächsten Landschaft kann beobachtet werden.
Die Anlage ist so gestaltet, dass sie nicht nur Eisenbahn-Verrückte anzieht, sondern für jeden interessant ist. Wer kein Interesse zeigt, für den steht eine Cafeteria bereit bzw. Maltische und Spielanlagen für Kinder. Über den Online-Shop können Eisenbahnen und Zubehör bestellt werden.


Videoclip zur Geschäftsidee vom Miniatur Wunderland Hamburg, der vermutlich größten Modellbahn der Welt.

Geschäftsidee: Weitere Modellbahnen
Der Erfolg der Geschäftsidee hat viele Menschen darauf gebracht, diese Idee zu kopieren. Dutzende solcher Anlagen sollen für Deutschland bereits in Planung sein. Die Gefahren eines solchen Projektes werden aber von vielen überschätzt. Die Investitionskosten für die Geschäftsidee gehen in die Millionen. Hauptprobleme sind sie enormen laufenden Kosten und das Wetter. Je schöner das Wetter desto weniger Besucher kommen. Der Jahrhundertsommer 2003 hatte das Hamburger Miniatur Wunderland fast in die Insolvenz gebracht. Und je größer die Anlage wird, umso mehr neue Kredite werden benötigt und umso größer werden auch die laufenden Kosten.

* Link zur Geschäftsidee von Miniatur Wunderland Hamburg: www.miniatur-wunderland.de

Rating – Der Leumund beim Computer

Mit Rating werden Menschen und Unternehmen zu Nummern. Das Rating entscheidet, ob jemand einen Kredit bekommt und zu welchen Bedingungen. Rating bedeutet übersetzt: Bewertung oder Einschätzung.
Das Rating wird auch immer mehr über den Finanzbereich hinweg ausgedehnt. Nicht nur der Kreditnehmer wird danach beurteilt, auch Kunden oder Lieferanten, ja von ganzen Staaten unterliegen dem Rating.
Das Rating soll beurteilen, wie zahlungsfähig ein Unternehmen ist, welche Zukunftsaussichten es hat.
Hinter dem Rating steckt das Schlüsselwort: Basel II. Nach den Beschlüssen von Basel (II) müssen Banken jeden vergebenen Kredit zum Teil mit Eigenkapital absichern. Je höher das Ausfallrisiko umso mehr Eigenkapital muss aufgewendet werden. Das Ausfallrisiko wiederum wird bestimmt durch das Rating. Je schlechter also das Rating, umso teuerer wird ein Kredit. Die Ratingnote reicht von "AAA" (höchste Qualität) bis "D" (zahlungsunfähig).


Im Videoclip geht es um das Rating. Genauer gesagt geht es um Rating-Software und welche Anforderungen an die Rating-Software gestellt wird.

Durch das Rating sind die Banken gezwungen, nicht endlos viele Kredite zu vergeben. Da eine Bank nur begrenzt Eigenkapital zur Verfügung hat und riskante Kredite besonders viel Eigenkapital binden, soll so eine Finanzkrise verhindert werden. Dass dies in der Praxis nicht funktioniert hat zeigt, dass auch dieses System nicht perfekt ist. Der größte Schwachpunkt im Rating-System liegt wohl darin, dass die Banken das Rating eines Unternehmens nicht mehr selber festlegen. Die Ratings werden vergeben von Rating-Agenturen und bezahlt von den Unternehmen selber. Die Bank hat die Bewertung der Risiken so ausgelagert. Damit haben auch die Bankmitarbeiter vor Ort weniger Kompetenzen. Langjährige Geschäftsbeziehungen zählen kaum noch. Der Computer entscheidet, weg Geld bekommt und wer nicht.
Da das Rating eines Unternehmens darüber entscheidet, wieviel und ob es überhaupt Kredite von Banken bekommt, hat das Management ein großes Interesse daran, vor den Rating-Agenturen möglichst gut dazustehen. Ein Rating kostet viel Geld, wenn ein Unternehmen es bei einer Ratingagentur in Auftrag gibt, und es kostet noch mehr Geld, wenn ein Unternehmen kein Rating hat. Banken selbst sind auf ein Rating angewiesen. Je besser das Rating einer Bank, umso besser sind die Konditionen, zu denen sich die Bank selber das Geld ausleihen kann. Eine Herabstufung kann eine Bank in den Konkurs treiben, weil sie das Geld zu höheren Zinsen leihen muss als sie es wiederum verleihen kann.

Die Ratingagenturen werden heute als eine Ursache gesehen, für den Ausbruch der Finanzkrise. Riskante Kreditpakete bekamen von den Ratingagenturen sehr gute Bewertungen. So vergaben die Banken Kredite, die sich dann als Schrottkredite herausstellten. Es ist die Trennung zwischen der Bank, die das Risiko trägt, und demjenigen, der das Risiko beurteilt, dafür aber nicht haften muss. Die Ratingagenturen stehen auch in der Kritik, weil sie regelmäßig durch die großen Krisen am Kapitalmarkt überrascht werden. Dabei sollten sie Ratingagenturen heranziehende Krisen als erste melden.

Das Rating betrifft aber auch die Privatkunden von Unternehmen. Hier hat das Rating einen anderen Namen: Scoring. Das Scoring ist nicht nur wichtig, wenn ein Privatkunde einen Kredit haben möchte. Es ist wichtig beim Handykauf oder beim Autoleasing. Beim Scoring wird der Kunden neben seinem individuellen Verhalten auch verschiedenen Gruppen zugeteilt. Wichtig ist auch, wo ein Kunde wohnt, wie alt er / sie ist, welches Geschlecht der Kunde hat. Die Statistik entscheidet über den einzelnen. Bei einem schlechten Scoring bekommt der Kunde keine Kredit, bekommt Ware nicht auf Rechnung sondern nur gegen Vorkasse, hängt beim Unternehmens-Callcenter länger in der Warteschleife. Im Gegensatz zu einem Unternehmen beim Rating weiß der Kunde beim Scoring nicht, welche Daten in seine Bewertung eingehen. Ja, die meisten Kunden wissen nicht einmal, dass sie gescort werden. Die Regeln für diesen Prozeß werden vor dem Verbraucher auch geheim gehalten. Der Vorteil des Scorings liegt in der Schnelligkeit. Ein kurze Rückfrage und schon ist für den Händler klar, wie es weitergehen kann.

* Lesetipp: Das Buch „Rating: Wie Sie Ihre Bank überzeugen“ von Ottmar Schneck.: Ansicht bei Amazon

* Linktipp: Rating beim freien Lexikon Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Rating

Geschaeftsidee Alibi

Der moderne Mensch wird immer mehr überwacht. Überall hinterläßt man Spuren. Wer ein Geheimnis vor Familie und Bekannten bewahren will, der hat es immer schwerer. Hier setzt die Geschäftsidee Alibi an. Eine mißtrauische Ehefrau will Beweise sehen für die Dienstreise. Der Anbieter für die Geschäftsidee Alibi liefert die Beweise. Da werden Tarnanrufe übernommen, vielleicht wegen der plötzlichen Einberufung einer Konferenz. Buchungen für Taxi, Hotel oder Restaurant werden in anderem Namen ausgeführt. Einkäufe werden von anderen Konten oder Kreditkarten aus bezahlt. (Juristische Alibis werden natürlich nicht übernommen.) Die Geschäftsidee Alibi stammt (natürlich) ursprünglich aus den USA.
Ein Schweizer Anbieter für die Geschäftsidee Alibi: www.alibi-beton.com

Oekonomie und Eigentum

Was ist eigentlich Eigentum?
Die Landwirtschaft setzte Privateigentum voraus. Die Ökonomie des Bauern, der erst viel Arbeit und Geld investieren muss, bevor mit der Ernte oder besser mit dem Verkauf der Ernte der Ertrag kommt, braucht die Sicherheit, dass ihm der Boden bei der Ernte noch gehört, damit er diesen von Steinen befreien kann, düngen, säen, wässern und was sonst noch dazu gehört. Der Kapitalismus beruht auf Privateigentum und auf der Möglichkeit, dieses Eigentum durch Erbschaft zu übertragen. Hierin sind sich die Ökonomen einig. Doch nun entsteht die Theorie, dass das Eigentum verschwindet. Wichtiger als Eigentum sind in der neuen Ökonomie Netzwerke und der Zugang zu diesen Netzwerken. An Stelle des Kapitals tritt das Leasing. Mit Franchising werden verkauft Konzepte, Markennamen, Marketing. Unternehmen lagern die Produktion immer mehr aus. Geistiges Eigentum wird gepachtet. Der Faktor Zeit bestimmt immer mehr, ob ein Produkt noch etwas wert ist. Lagerbestände, einst das Kapital für ein Unternehmen, sind zum Kostenfaktor geworden und binden Kapital. Ebenso die Gewerbeimmobilien. Eine Immobilie, die in der alten Ökonomie als Wert galt, ist heute eine Bremse in der Wertschöpfung. Mit dem dort gebundenen Kapital könnte man im Kerngeschäft viel mehr verdienen. Ja selbst die Maschinen, die Fahrzeuge und die Computer muss ein Unternehmen nicht mehr besitzen. Finanzierung über Leasing. Der Pächter ist flexibler als der Besitzer. Immer mehr Leistungen werden ausgelagert. Je mehr aber ausgelagert und an Spezialisten übergeben wird, umso weniger wichtig wird in dieser Ökonomie das Kapital. Namenlose Produzenten und die Besitzer einer Marke bilden eine Gemeinschaft. Es bleibt das Know How und der Kontakt zum Kunden. Das neue Kapital sind Beziehungen, Betriebsgeheimnisse, Patente und Markennamen. Beim Franchise wird genau dieses verkauft. Der eine bietet Kapital und persönlichen Einsatz, der andere verkauft ein erprobtes Konzept. Der private Unternehmer wird zu einem halben Angestellten, allerdings mit persönlicher Haftung. Es ist die reine Konzentration auf die eigene Wertschöpfung. Gewinner sind die, die das Kapital am besten nutzen, und nicht mehr diejenigen, die das Kapital besitzen. Es ist die Ökonomie der Bauträger über die Baufirmen. Der Kunde wird in jedem Bereich seines Lebens erreicht.
Neue Ökonomie Lesetipp: Das Buch "Access - Das Verschwinden des Eigentums. Warum wir weniger besitzen und mehr ausgeben werden." (im Original: The New Culture of Hypercapitalism, Where All of Life Is a Paid-for Experience.) von Jeremy Rifkin: Ansicht bei Amazon

Das könnte Sie auch noch interessieren: Immobilienmakler werden – eine Existenzgründung auch für Quereinsteiger

Fundraiser: Beruf SpendenSammler

Das Wort Fundraising
englisch fund = Geld, Kapital; englisch to raise = aufbringen
Was ist Fundraising
In den USA gehört Fundraising zur politischen Kultur und während in Deutschland das Spendenaufkommen stagniert, wächst es in den USA von Jahr zu Jahr.
Fundraising ist das professionelle Sammeln von Spenden für Non-Profit-Organisationen und Vereine, also gemeinnützige Organisationen. Der Ebbe in den öffentlichen Kassen soll so entgegengewirkt werden.
Auf dem Spendenmarkt herrscht Wettbewerb, zwischen 10.000 bis 20.000 Institutionen kämpfen in Deutschland um Spenden, vom Tierheim über die Kirchen bis zur Hochschule.
Was ist ein Fundraiser / Fundraiserin
Ein Fundraiser ist ein Manager, der sich professionell um Fördermittel, Geldspenden, Sachspenden und Zeitspenden bemüht. Beim Fundraising wird der Spender als Kunde betrachtet. Böse Zungen behaupten, er wäre der Pate einer Bettelmafia, er geht stiften.
Da Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen auf Spenden angewiesen sind, ist der Fundraiser eine der wichtigsten Personen in der Organisation, mit der Sammelbüchse in der Hand.
Was für Organisationen nutzen Fundraising
Kirchen, das Rote Kreuz, Umweltverbände, Wohlfahrtsverbände, Menschenrechtsorganisationen, UNICEF, die Deutsche Krebshilfe, Brot für die Welt, die Kindernothilfe, Ärzte ohne Grenzen ... und auch Firmen, die Spendenaktionen durchführen
Was gehört zum Fundraising
Ein Fundraiser muss sich nicht nur auskennen im Marketing, sondern auch im Aufbau und Pflege einer Spender-Datenbank oder im Steuerrecht. Ob nun mit der Spendenbüchse für das örtliche Tierheim gesammelt wird oder ein Spenden-Gala mit Prominenten.
Der Fundraiser betreibt Telefonmarketing, konzipiert Werbebriefe an mögliche Förderer und Sponsoren, organisiert Benefiz-Veranstaltungen, wirbt Prominente als Marketingträger für seine Organisation oder ist aktiv im sogenannten Erbschaftsmarketing.


Videoclip zum Fundraising. Alfred Biolek über seine Stiftung und das Fundraising.

Andere Methoden des Fundraisings sind: Humanitarian Broadcasting, Affinity Credit Card, Lotterien, Tombolas, Restdevisensammlungen.
Ein weiteres Gebiet ist das Bußgeld-Marketing. Gerichte und Staatsanwälte verhängen oft Geldbußen, die an gemeinnützige Organisationen gehen. Die Bußgelder stammen von Geldauflagen von Gerichtsurteilen oder aus Strafbefehlen, die von den Staatsanwaltschaften der Amtsgerichte oder Landesgerichte erteilt wurden. Der Fundraiser findet deshalb heraus, welche Richter in Deutschland solche Strafen aussprechen, nimmt Kontakt mit dem Richter auf und stellt seine Organisation vor, um so auf die Bußgeldlisten für die Geldstrafe zu kommen. Auf einer Bußgeldliste sind diejenigen Organisationen aufgeführt, an die die Bußgelder gezahlt werden, ihren örtlichen Wirkungskreis. Für den Eintrag auf die Bußgeld-Liste ist ein Antrag erforderlich, wofür Unterlagen geliefert werden müssen wie: Bescheinigungen wie die Anerkennung als Träger der Jugendhilfe, Auszug aus dem Vereinsregister und die Satzung, ein vorläufiger Bescheid des Finanzamtes bzw. Körperschaftssteuer-Freistellungsbescheid.
Zum Geschäft eines Fundraisers gehört auch das Erbschaftsmarketing, für das Profile aus der Spenderkartei von möglichen Erblassern erstellt werden: ist er / sie alt genug, haben sie Vermögen, haben sie schon einmal etwas gespendet, haben sie noch lebende Verwandte.
Mehr über Fundraising ...
... erfährt man an den Fundraiser-Stammtischen, die in vielen Städten stattfinden, auf dem Fundraiser-Kongreß, bei dem einmal im Jahr stattfindenden Fundraiserinnentag, bei der Fundraising Akademie (fundraising-akademie.de) oder beim Deutschen Fundrasing-Verband e.V (sozialmarketing.de).
Originalität ist gefragt. Beispielsweise ein Enten-Rennen. Über dreihundert Entenrennen werden jedes Jahr in Deutschland veranstaltet für eine gute Sache.

* Lesetipp: Das Buch „Fundraising: Spenden, Sponsoring und mehr.“ von Nicole Fabisch. Schritt für Schritt führt dieser Ratgeber von der Planung bis zur erfolgreichen Sammlung von Spenden.: Ansicht bei Amazon

* Linktipp: Fundraising beim freien Lexikon Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Fundraising

Internet Geschaeftsidee eBook

Mit dem Internet kann ein elektronisch geschriebenes Buch direkt zum Leser kommen, ohne die lange Vertriebskette über den Buchhandel. Jeder kann Autor werden, ohne dafür einen Verlag zu brauchen. Besonders wer nützliche Fachinformationen anzubieten hat, der kann seine kaufenden Leser finden. Die Technik für die Geschäftsidee eBook ist für jeden vorhanden. Die Schwachstelle liegt im Marketing – wie so häufig. Aber wer schon eine Homepage zu einem bestimmten Thema im Internet hat und die Fragen seiner Besucher kennt, der kann sich für die Antworten auf die Fragen auch etwas bezahlen lassen.

Mit der Geschäftsidee eBook kann man in den Ratgeber-Markt einsteigen. Wie kann man die eigene Webseite zu Geld machen? Wie wird erfolgreicher Börsenhandel betrieben? Geschäftsideen jeglicher Art. Wie kann eine erfolgreiche Bewerbung gestartet werden? Es müssen einfach Informationen sein, für die die Frager bereit sind, etwas zu bezahlen.



Video zum Thema eigenes E-Book


Im Video „Ebook erstellen & verkaufen - Ultimative + vollständige Anleitung“ (Spieldauer 47:44 Minuten) werden die 5 Schritte zum eigenen E-Book beschrieben. Eine Nische finden, den Inhalt recherchieren, das Buch schreiben oder schreiben lassen, wie in die Plattform von Amazon hereinkommen, wie das Buch dann vermarkten. Das Ziel ist ein eBook, mit dem ich ein paar 100 Euro im Monat verdienen kann.



Ein Vorteil der Geschäftsidee eBook liegt darin, dass keine Lagerkosten entstehen. Es müssen keine Restbestände verramscht werden. Die Investitionen an Geld – nicht unbedingt an Arbeit – sind gering. Es gibt keinen Preiskampf. Der Preis kann selber bestimmt werden. Da jedes eBook durch seinen Inhalt einmalig ist, sind auch höhere Gewinnspannen möglich. (Die man dann auch braucht, für das Marketing.) Für einen nebenberuflichen Start ist ein eBook optimal. Es ist besonders geeignet als Nebenprodukt. Wer schon eine Dienstleitung oder Produkte anbietet, der kennt die Probleme der Interessenten und der kann auch gleich noch für das Marketing sorgen.

Die Kritik für eBooks kommt häufig aus der Tatsache, dass die am besten verkauften eBooks zum Inhalt haben, wie man selber eBooks am besten verkauft. Diese Kritik ist sicher berechtigt. Die Geschäftsidee eBooks ist kein Selbstläufer, wie einige behaupten. Andererseits sind viele Menschen bereit ein paar Euro zu bezahlen, wenn ihnen dies wiederum Geld und Zeit spart.

Die einfachste Form für die Geschäftsidee eBook ist ein Text im Pdf-Format. Wenn der Kunde gezahlt hat, dann bekommt er Zugang zum Buch. Dafür gibt es auch ausgeklügelte Systeme mit Shopsoftware. Die Ausgabe lohnt sich. Die Software übernimmt die gesamte Arbeit für den Vertrieb. Es werden Links erstellt, Rechnungen erstellt, automatische Auslieferung der Datei und die komplette Abwicklung übernommen. Nicht einmal den Text muss man selber schreiben. Selbst dafür kann man sich im Internet einen Texter suchen. Entscheidend ist die richtige Idee zum richtigen Thema.

Beliebt sind auch kostenlose eBooks. Wer zu einem bestimmten Thema ein kostenloses eBook anbietet, der bekommt mehr Besucher auf seine Internetseite – und damit mehr neue Kunden. Viele Multiplikatoren weisen gerne auf so ein kostenloses Angebot hin. Auch wer dieses Angebot nicht annimmt, für den erhöht sich doch die Kompetenz einer solchen Internetseite. (Manchmal muss man sich auf einer Internetseite anmelden, um an so ein kostenloses eBook zu kommen. Das scheint mir aber nicht sinnvoll zu sein. Dadurch werden viele Interessenten abgeschreckt, auch weil immer der Verdacht besteht, dass dahinter dann doch Kosten stecken könnten.)

Linktipp Ein Internet-Marktplatz für selbst geschriebene Texte, die dann zum kostenpflichtigen Download angeboten werden. Angeboten in dieser Geschäftsidee eBook werden Fachartikel, Interviews, Erfahrungsberichte, Gutscheine, Statistiken, Formulare, Vorlagen, Vorträge, Hausarbeiten und vieles mehr. Die Vorteile einer solchen Plattform liegen auf der Hand: bessere Vermarktung, es muss kein Eigenverlag gegründet werden und der Anteil der eigenen Arbeit besteht (fast) nur aus dem Schreiben des Textes.: www.xinxii.com

Bücher zum Thema eigenes Buch

E-Book allein herausgeben – Buch: Was kommt alles auf mich zu, wenn ich ein Buch im Selbstverlag herausgebe? Eine Schritt für Schritt Anleitung. Mit einem E-Book habe ich den Vorteil, dass die Kosten gering sind.: Buch und E-Book im Eigenverlag publizieren: Eine Selfpublisherin teilt ihre Tipps, Tricks und Erfahrungen. Buch. – ansehen bei Amazon

Wie ich mein E-Book bekannt mache – Buch: Die geringen Kosten machen heutzutage die Herstellung eines Buches für jedermann möglich. Dann muss es aber noch verkauft werden. Es werden viele Methoden vorgestellt, ein Buch bekannt zu machen.: Kauf! Mich! Jetzt!: Die besten Werbestrategien für Autoren und Selbstverleger. Buch. – ansehen bei Amazon

Geschaeftsidee Zeitung

Zeitungen zur Zeit fieberhaft auf der Suche nach neuen Geschäftsideen. Die Zeitungen kämpfen um ihr Überleben. Die Anzeigenkunden brechen weg. Werbung und Informationen wandern immer mehr ab ins Internet. Im Internet funktioniert die Geschäftsidee Zeitung aber noch nicht, jedenfalls nicht gewinnbringend.
Eine neue Idee für die Geschäftsidee Zeitung wird vom niiu-Projekt der Berliner Fachhochschule für Wirtschaft angeboten. In können sich Leser ihre eigene individuelle Zeitung zusammenstellen. Diese Zeitung wird gedruckt und dem Leser zugeschickt. Natürlich muss für dieses Abonnement auch bezahlt werden, aber eben nur die Inhalte, die den Leser auch interessieren. Link zur niiu Geschäftsidee Zeitung: http://niiu.de/
Einen anderen Weg geht das kalifornische Unternehmen Kachingle. Hier zahlt der Zeitungsleser im Internet nur für die Artikel, die er wirklich auch gelesen hat. Der Kunde kauft als nicht die Katze im Sack. Link zur Kachingle Geschäftsidee Zeitung: www.kachingle.com

Dell Computer Geschichte und Geschaeftsidee

Erfolgsgeschichte der Geschäftsidee in einem Satz: Ein 15jähriger begann Computer zu bauen, die er wie ein Maßanzug für jeden Kunden einzeln anfertigte, er ging diesen Weg konsequent weiter und sein Unternehmen wurde zum erfolgreichsten Computer-Hersteller der Welt.
dell = schmales (von Bäumen eingesäumtes) Tal
„Michael und ich geben dem Team irrationale Ziele vor. Wenn wir sagen, dass wir um 10 oder 15 Prozent wachsen wollen, bekommen wir konventionelle Vorschläge und Lösungen. Aber wenn wir verlangen, dass die Produktivität verdoppelt wird, dann muss jeder alles von Grund auf neu überdenken.“ Kevin Rollins
Der Beginn der Geschäftsidee - Vom Kinderzimmer zum Milliardär
Zu seinem 15. Geburtstag ließ sich Michael Dell, geboren am 23. Februar 1965 in Houston / Texas, von seinen Eltern seinen ersten Computer schenken. Ein Computer war damals eine sehr kostspielige Sache und so waren seine Eltern auch entsprechend entsetzt, als sie feststellten, dass ihr Sohn den Computer sofort zerlegte, um sich alles genau anzusehen.
Michael kannte sich längst in Computern aus und darum wußte er auch um deren Schwächen. Es wurden bereits viele Computer verkauft, weil viele einen Computer haben wollten, aber es wurde kein Service geboten und die Verkäufer in den Geschäften betrachteten einen Computer nicht anders als eine neue Stereoanlage. Dies brachte Michael auf eine Geschäftsidee. Er möbelte seinen Computer auf, indem er Teile austauschte, und er fand für diesen Computer sofort einen Käufer. So verdiente er sich dann nebenbei Geld: Er kaufte einen Computer, verbesserte ihn, nach den Wünschen des Kunden, verkaufte ihn - und das ganze ging von vorn los. Nebenbei lernte Michael dabei für seine Geschäftsidee noch die Lieferanten kennen, die die Einzelteile lieferten.
Als Michael mit dem Studium der Medizin an der Universität von Texas anfing, holte er sich gleichzeitig einen Gewerbeschein. Das in Texas erforderliche Eigenkapital von 1.000 Dollar war auch sein Startkapital. Er baute Computer nun vollständig aus Einzelteilen zusammen, nach den Wünschen der Kunden. Weil er durch seine Geschäftsidee nicht die laufenden Kosten eines Computerladens hatte, konnte er seine leistungstärkeren Computer auch noch zu niedrigen Preisen anbieten. Seine Firma lief so gut, dass der 19-jährige Michael sein Studium abbrach und sich nur noch seiner Firma widmete. Aus den Problemen der Anfangszeit entwickelte sich ein Direktmodell, mit den drei goldenen Dell-Regeln: Höre immer auf den Kunden. - Verkaufe niemals indirekt. - Vermeide Lagerbestand.
Wenn eine Firma mit 1.000 Dollar Kapital auskommen muss, zwingt dies dazu, sehr vorsichtig zu sein und effizient zu handeln. Michael hatte in seiner Geschäftsidee nicht die Möglichkeit seiner Mitbewerber, Teile selber herzustellen, wie es üblich war. Er musste alle Teile kaufen - und überließ so die Investitionskosten seinen Lieferanten. So legte er den Grundstein für ein schnell wachsendes Unternehmen, ohne sich dessen bewußt zu sein. Er konzentrierte sich auf dass, was er am besten konnte: Er interessierte sich dafür, was der Kunde wollte, und löste die speziellen Probleme jedes einzelnen Kunden. Er mußte nicht erraten, was der Kunde wollte: Er hörte es - täglich.
Die Firma Dell hatte für ihre Geschäftsidee kein Geld für große Lagerbestände, also fand man am Telefon erst einmal heraus, was der Kunde genau wollten, und löste dann die Bestellung beim Lieferanten aus. In einer so schnell wachsenden Branche brachte das den zusätzlichen Vorteil, dem Wertverfall weniger ausgesetzt zu sein - denn da in der Computerindustrie ein Teil täglich an Wert verliert, weil täglich neue, bessere Teile auf den Markt kommen, kostet jeder überflüssige Tag im Lager viel Geld. Die Lagerumschlaggeschwindigkeit war und ist für Michael eine Passion; langfristige Planung bedeutet im Unternehmen vier bis zwölf Wochen im Voraus.
Die Verkaufsmannschaft mußte die Computer selbst einrichten und konnte mit der dabei erworbenen Erfahrung die Kunden beim Kauf besser beraten.


Videoclip mit einer: DELL FactoryTour

Michael hörte hin und erfuhr, was die Kunden wirklich nervte: die "kleinen Dinge", ein schwer zu öffnender Karton oder das stundenlange und komplizierte Installieren der Software. Ein großer Teil der Entwicklungskosten des Unternehmens wird dafür verwendet, die Installation der Software für den Kunden zu vereinfachen.
Da das Unternehmen keine Verkaufsräume hatte, konnten die Kunden bei einer Reklamation nicht einfach ihren Computer ins Auto packen und zum Händler bringen - daraus machte man eine Tugend, schickte bei Reklamationen einen Mitarbeiter beim Kunden zu Hause vorbei, und bot damit einen besseren Service als die Mitbewerber.
Seine einzigartige Geschäftsidee brachte das Unternehmen auf die Titelseiten, die es als Anzeigen nie hätte bezahlen können.
Zukäufe passen nicht in die Strategie.
Und dann kam das Internet für die Geschäftsidee
Dell ist eine der erfolgreichsten Firmen im Internet, was nicht weiter verwunderlich ist, denn das Unternehmen war schon eine Firma für das Internet, als es das Internet noch gar nicht gab. Das Internet hat nur eines verändert: Der Computer-Anbieter ist jetzt mit seiner Geschäftsidee noch schneller am Kunden.
Wenn das Unternehmen ein Angebot ins Internet stellt, dann beobachtet man ein paar Stunden lang die Reaktionen der Kunden, verändert dann das Angebot leicht und beobachtet wieder; anschließend dann wird das Angebot gewählt, das den größten Erfolg verspricht.
Bei Problemen mit ihrem Computer können die Kunden auf den Internetseiten Hilfe finden - nur die wirklich komplizierten Probleme landen jetzt noch bei den Telefonberatern. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Round Rock (Texas).
Sprüche zur Geschäftsidee von Michael Dell
Ich verbringe etwa 40 Prozent meiner Zeit mit Kunden. Wenn Leute das hören, sagen sie häufig: "Oh, das ist sehr viel Zeit, die Sie mit Kunden verbringen." Darauf antworte ich nur: "Ich denke, das ist mein Job."
Es hat mich schon immer begeistert, überflüssige Schritte zu vermeiden.
Alle Unternehmen machen Fehler, doch Dell macht denselben Fehler nie zweimal.

* Lesetipp: „Direkt von Dell. Die Erfolgsstrategie eines Branchenrevolutionärs.“ von Michael Dell und Catherine Fredman: Ansicht bei Amazon

Geschäftsidee Ameisen zuechten

Ameisen sind für manche Menschen Haustiere. Also Tiere, die sie sich freiwillig in einer Ameisenfarm halten. Diese Menschen sind verständlicherweise weit verstreut. Das Internet bringt sie aber zusammen. So entsteht auch die Geschäftsidee für Laden mit Ameisen-Zubehör. Dort kann man Ameisenkolonien kaufen, Futter, Dekoration und Literatur. Auch Fanartikel wie Figuren und Schmuck gehören dazu. Für Geschenke an Freunde und Bekannte gibt es Gutscheine. Angeboten werden auch Informations-Veranstaltungen an Schulen, Museen oder anderen Bildungsveranstaltern. Zum Marketing für die Geschäftsidee Ameisen-Shop gehört auch ein Blog.


Videoclip mit Erklärungen für ein Ameisen-Gipsnest.

* Linktipp zur Geschäftsidee Ameisen züchten: www.antstore.net

Was sind Fixkosten

Fixkosten sind die Kosten in einem Unternehmen, die immer und immer in gleicher Höhe anfallen. Kosten wie Miete, Grundgehalt, Pacht, Kreditzinsen sind Fixkosten, weil sie unabhängig sind von der Menge der produzieren oder verkauften Güter. Fixkosten können kaum beeinflußt werden, zumindest nicht kurzfristig. Bei einer sehr langfristigen Betrachtung wiederum, gibt es keine Fixkosten mehr. Sie sind also auch Kosten in einer bestimmten Zeit. Die Fixkosten sind es auch, die die Auslastung eines Unternehmens gewinnbringend machen, auch wenn bei einigen Aufträgen eigentlich kein Gewinn erzielt wird. Immerhin werden dann noch die Fixkosten ausgeglichen.
Der Gegensatz zu den Fixkosten sind die variablen Kosten.
* Linktipp: Fixe Kosten beim freien Lexikon Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Fixe_Kosten

Samenspender als Geschaeftsidee

Samenspender warum überhaupt: Einmal für wissenschaftliche Forschungen und zum anderen für Frauen, die auf diesem Wege schwanger werden wollen, weil entweder der Partner nicht zeugungsfähig ist oder weil sie keinen Partner haben wollen. In Deutschland existieren zwei große und mehrere kleine Samenbanken.
Wer kommt als Samenspender in Frage: Wer eine tadellose Gesundheit hat, keine Infektionen, keine Erbkrankheiten oder chronische Erkrankungen; wer nicht verhaltensaufällig ist, eine abgeschossene Berufsausbildung hat oder Student ist.
Die Samenspende ist ein Geschäft: Von einer Spende dürfte eigentliche nicht die Rede sein, denn der "Spender" wird für seine "Spende" bezahlt, allerdings gibt es nicht so viel, dass von einem Geschäft die Rede sein kann. Eine Samenspende reicht für die Befruchtung mehrere Eizellen.


Videoclip: Berlin Prenzlauer Berg - Aufruf zur Samenspende !

Probleme mit der Geschäftsidee Samenspende: Nicht aus jeder Samenspende wird dann später eine Schwangerschaft, trotzdem wird der Samenspender mit großer Sicherheit der biologische (genetische) Vater von Kindern. Normalerweise hat ein Vater von Kindern von unterschiedlichen Frauen Probleme, weil er Unterhalt zahlen muss. Noch ist dies für Samenspender nicht der Fall. Das kann sich allerdings ändern. In Schweden mußte ein Samenspender Unterhalt für seine Kinder zahlen, nachdem sich das lesbische Paar trennte, dass mit seinem Sperma drei Kinder bekommen hatte.
Samenspender als Geschäftsidee: Genies als Samenspender. Eine Samenbank mit den Spermien von Männern wie Nobelpreisträgern oder Olympiasiegern. Der Multimillionär Robert Graham gründete 1980 eine Luxus-Samenbank, die: Repository for Germinal Choice, bekannt geworden als die Nobelpreis-Spermienbank. Robert Graham: Der Mensch muss die Kontrolle über die Evolution bekommen.
Samenspender als Geschäftsidee: In der Landwirtschaft gibt es schon lange den Handel mit dem Sperma. Für Hengst-Sperma und Eber-Sperma wird von Landwirten viel bezahlt. Es gibt sogar einen Sperma-Automaten (ein umgebauter Süßigkeiten-Automat)., bei dem sich Schweinezüchter die Samenspende von Ebern ziehen können.

* Lesetipp: Das Buch „Familiengründung mit Samenspende: Ein Ratgeber zu psychosozialen und rechtlichen Fragen“ von Petra Thorn.: Ansicht bei Amazon
7 Bücher, um eine Geschäftsidee zu finden: Wie kann ich Geschäftsideen testen und verkaufen? Wie kann ich meine Handarbeit zu Geld machen? Was für Möglichkeiten bieten sich im Internet?: Geschäftsideen für Deine Selbständigkeit - Bücherliste