Spekulation mit dem Tulpenwahn

Die Spekulationen an den Börsen, die die Welt heute in eine globale Wirtschaftskrise gestürzt haben, haben ein historisches Vorbild. Tulpenzwiebeln waren einmal der Gegenstand der wohl verrücktesten Spekulation aller Zeiten. In den Niederlanden entwickelte sich aus dem Tulpenhandel eine Tulpenbörse, an der Menschen aller Stände mit spekulierten. Die Tulpenzwiebeln kamen aus dem Orient und waren damit neu und geheimnisvoll. Die Preise für die Tulpenzwiebeln hatten nichts mehr mit ihrem realen Wert zu tun. Einige Tulpenzwiebeln erreichten den Wert eines Hauses. Es wurden Tulpenzwiebeln gehandelt, die noch unter der Erde waren und von denen niemand sagen konnte, wie sie eigentlich aussehen würden. Es wurden Optionsscheine auf Tulpenzwieben gehandelt. Niemand schien dies sehen zu wollen. 1637 platzte dann diese Börsenblase. Menschen stürzten in den Ruin, zu denen auch der Maler Rembrandt gehört haben soll.


Videoclip zu Spekulationen an der Börse, auch über den Tulpenwahn wird gesprochen.

* Lesetipp: Das Buch „Tulpenwahn: Die verrückteste Spekulation der Geschichte.“ von Mike Dash
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* Linktipp: Die große Tulpenmanie beim freien Lexikon Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Tulpenmanie

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