Marketing mit Umsonstladen

Umsonstladen: Geschäftsidee um Kunden in die Stadt zu locken

In einem Umsonstladen kann jeder kostenlos Dinge abgeben, für die Er oder Sie keine Verwendung mehr hat. Auch können Dinge mitgenommen werden, die man benötigt, ganz kostenlos. Es geht um Dinge, die zu schade sind zum wegwerfen, aber auch nicht mehr gebraucht werden. Im Grunde eine eBay-Alternative. Die Macher eines Umsonst-Ladens verstehen sich selbst auch häufig als Alternative zum Kapitalismus, zumindest zur Wegwerfgesellschaft.
In Hamburg wurde der erste Umsonstladen eröffnet. In Deutschland gibt es inzwischen dreißig dieser Läden. Die Idee war, sich dem Trend entgegenzustellen, alles wegzuwerfen, für das man keine Verwendung mehr hat.


Videoclip zum Umsonstladen „kost nix laden“ (www.umsonstladen.at) in Wien.

Der Umsonstladen kostet erst einmal Geld. Da die Kunden kein Geld bezahlen, müssen irgendwo Zuschüsse dafür herkommen. Das Personal arbeitet oft ehrenamtlich. Die Zuschüsse werden von der Stadt gezahlt, wenn man sich davon eine Belebung der Innenstadt verspricht. Wer einmal in der Stadt ist, der kauft wahrscheinlich auch noch etwas anderes. Das füllt dann wieder die Kassen der Kommune. Oft lebt ein Umsonstladen aber auch von Spenden. Sie können auch als Nachbarschaftsprojekt betrieben werden.
Die Umsonstläden sind auch Treffpunkte. Eine Pinnwand gehört dazu. Menschen werden angezogen und tauschen sich aus.

Zur Homepage von einem Umsonstladen in Berlin:
www.umsonstladen.info