Gute Vorsaetze mit Gewinn

Gute Vorsätze als Geschäft mit sich selbst
Wer Gewicht verlieren will, Nichtraucher werden will oder sonst ein Ziel im Leben hat, der verliert oft gegen den inneren Schweinehund. Ein Ökonomie Professor an der amerikanischen Yale Universität hat für die Verwirklichung der eigenen Vorsätze eine neue Idee entwickelt - und wie ein echter Amerikaner und Ökonom hat er gleich eine Geschäftsidee daraus entwickelt. Das Nichterreichen der Ziele muss etwas kosten. Es muss Geld kosten. Auf die Idee kam er schon als Student. Er wollte Abnehmen, genau wie einer seiner Kommilitonen. Beide schlossen einen gegenseitigen Vertrag. Wer sein Gewicht innerhalb einer festgelegten Zeitspanne nicht unter eine bestimmte Grenze reduzieren konnte, der mußte dem anderen zehntausend Dollar zahlen. Beide erreichten mit diesem ökonomischen Trick ihr Ziel und verlängerten ihren Vertrag, damit sie ihr neues Gewicht auch hielten. Das Prinzip beruht auf der ökonomischen Theorie, dass im Menschen zwei Ichs miteinander in Wettstreit liegen. Das kurzfristige Ich siegt meist über das langfristig denkende Ich. Mit dem Vertrag bekommt das langfristige, vernünftige Ich die tägliche Oberhand. Dem kurzfristigen Ich werden die täglichen Kosten präsentiert. Aus dieser praktischen Ökonomie Idee wurde eine Website. Dort kann jeder sein persönliches Ziel schriftlich festlegen, ebenso die Strafe, falls das Ziel nicht erreicht wird. Die Strafe kann die Öffentlichmachung des Versagens sein, oder eine Geldspende. Auch kann man den Empfänger des Geldes gleich mit angeben. Wenn der Empfänger eine Person oder eine Organisation sind, die man haßt, soll das Erreichen des Zieles mit Hilfe der Ökonomie besonders erfolgreich sein. Regelmäßige Berichte, die über die Fortschritte oder das Versagen berichten, werden von einer anderen Person kontrolliert, von einem Freund, einem Verwandten oder Bekannten. Die Website des Ökonomie Professors verdient sogar Geld: mit Werbung. Auch Unternehmen sollen mit ihren Mitarbeitern Verträge abschließen können, als Motivation für eine gesündere Lebensweise. Hier zur Homepage des Ökonomie Professors: www.stickk.com

Geschaeftsidee Kristallsalz / Himalaya-Salz

Kristallsalz / Himalaya-Salz Geschichte und Geschäftsidee
Alles Leben kommt aus dem Meer, und das Meer ist Wasser und Salz. Schweiß und Tränen enthalten Salz. Ohne Wasser und Salz kann der Mensch nicht überleben.
Die ersten Menschen bekamen ihr Salz von den Tieren, die sie aßen oder deren Blut sie tranken. Erst als die Menschen begannen, von ihren Feldern zu leben, mußten sie sich das Salz holen, dass nicht ausreichend in Getreide, Obst und Gemüse vorhanden ist.
Wahrscheinlich waren es zuerst die Ägypter, die herausfanden, dass man mit Salz Lebensmittel konservieren kann, und Salz damit die Bedeutung von Beständigkeit gaben: Gäste werden mit Brot und Salz begrüßt, ein neues Heim wird mit Salz gesegnet, Bündnisse werden mit Salz besiegelt.
Im alten Rom wurden die Legionäre mit Salz bezahlt, daher auch das Wort Salär, denn das lateinische Wort für Salz ist Sal, was sich wiederum von Sol ableitet, einer Lösung aus Salz und Wasser - und Sol ist auch das Wort für Sonne.
Inhalation von salzhaltiger Luft lindert Atemwegserkrankungen, Bäder mit Salz aus dem Toten Meer lindern Hauterkrankungen, Nasenduschen mit Salz reinigen die Schleimhäute und spülen für Allergikern die Allergene aus der Nase. Eine Geschäftsidee für das Salz.
Das Wort Kristallsalz
Das Wort Kristallsalz ist ein Pleonasmus, ein Hauptwort mit einem gleichbedeutenden und damit überflüssigen Beiwort, denn jedes Salz hat eine Kristallstruktur.
Kristallsalz als Heiler
Welche Krankheiten soll der Pleonasmus Kristallsalz heilen: Hautkrankheiten, Parodontose, Gicht, Rheuma, Arthrose ... Krebs - ein wahrer Jungbrunnen.
Kristallsalz soll den Körper entgiften und energetisieren.
Kristallsalz aus dem Himalaya
Die Geburtsstunde von Kristallsalz aus dem Himalaya als modernes Wundermittel und Geschäftsidee war das Erscheinen des Buches "Wasser & Salz - Urquell des Lebens" von Peter Ferreira und Barbara Hendel. Das Buch wurde zum Bestseller und löste eine Kristallsalz-Flut aus.
Folgende Vorteile soll das Kristallsalz zu bieten haben:
* Das Kristallsalz aus dem Himalaya ist seit der Austrocknung der Urmeere, aus denen alles Leben gekommen ist, über Millionen Jahre enormem Druck ausgesetzt - und je höher der Druck, umso höher die kristalline Struktur.
* Kristallsalz enthält bioenergetisch hochwirksame Schwingungsenergien.
* Die meisten Minerale und Spurenelemente im Kristallsalz sind so klein, dass sie zellverfügbarer (kolloidal-ionisiert) sind und von der menschlichen Zelle aufgenommen und verarbeitet werden können.
* Das Blut und die anderen Körperflüssigkeiten enthalten die gleichen Elemente und im gleichen Mischungsverhältnis wie das Salz aus dem Urmeer.
* Das Kristallsalz im Himalaya wird von Hand abgebaut, selektiert, gewaschen und in der Sonne getrocknet. Es enthält darum die wichtigen Mineralien und Spurenelemente, die im industriell geförderten Kochsalz fehlen.
* Im Kristallsalz befinden sich die 84 natürlichen Elemente aus dem Urmeer, aus denen die Körper aller Lebewesen zusammengesetzt sind.


Videoclip zu Wasser und Salz in der Heilkunde.

Kristallsalz als Geschäft
Das über 250 Millionen Jahre alte Kristallsalz aus den Tiefen des Himalaja wird ab einem Preis von ca. 15 Euro pro Kilogramm dem Verbraucher in Deutschland angeboten. Im Förderland Pakistan kostet ein Kilogramm Himalaja-Salz zwischen 30 Cent und 1 Euro, je nach Qualität. Pro Monat werden in Deutschland über 50 Tonnen Kristallsalz aus dem Himalaya verkauft. Vom Geschmack ist es von anderen Salzen nicht zu unterscheiden. Die Geschäftsidee boomt.
Obwohl die Salzvorkommen in den Alpen aus demselben Urmeer stammen wie die aus dem Himalaya, verkauft sich dieses Salz einfach nicht. Und wenn das Salz aus dem Himalaya soviel kosten würde, wie das übliche Speisesalz - würde es dann noch Abnehmer für die Geschäftsidee finden?
Es wird von Experten bezweifelt, dass das angebotene Himalaya-Salz wirklich aus dem Himalaya kommt, denn dort gibt es keine Lagerstätten für Steinsalze. Das sogenannte Himalaya-Salz stammt wahrscheinlich aus der Salt-Range, einem Hügelland im Norden Pakistans. Dort wird Steinsalz für Salzlampen abgebaut. Das "Himalaya-Salz" ist also möglicherweise nur ein Abfall-Produkt der dortigen Lampen-Produktion – aber eine profitable Geschäftsidee in Europa und Amerika.
Zentren des neuen Salz-Boom's sind Deutschland, Österreich und die Schweiz. Auch die Gourmets haben das Kristallsalz entdeckt, als das hand-geschöpfte Flor de Sal. Auf dem Markt ist auch Schwarzes Salz aus dem Himalaya. Eine Geschäftsidee verzweigt sich.

* Lesetipp zur Geschäftsidee Salz: Das Buch „Salz: Der Stoff, der die Welt veränderte“ von Mark Kurlansky. Über das Geschäft mit dem Salz, das einmal so kostbar war wie Gold; über Macht, Kriege, Gewinn und Ausbeutung.: Das Buch Salz: Der Stoff, der die Welt veraenderte bei Amazon

Import / Direktimport aus China

Die Idee: Selber aus Asien importieren und bei eBay verkaufen. Billig einkaufen in China und viel teurer verkaufen in Deutschland – der Traum der Händler. Unten sind auch Videos zu dem Thema.

Das Internet macht es für jeden möglich einen Shop zu betreiben. Woher aber die Ware bekommen? Ganz klar, direkt aus China. Die Waren aus China sind billig und umfangreich.

Der Import von Waren ist nicht einfach. Bürokratie ist zu überwinden, der Transport ist nicht ohne Risiko, Reklamationen sind fast ausgeschlossen, meist kommt die Ware nur gegen Vorkasse. Dann kommen in Deutschland eventuelle Verstöße gegen das Markenrecht hinzu. Dazu kommt ein Dschungel von Importbeschränkungen. Alle diese Hindernisse haben auch den Vorteil, dass sich viele andere davon abschrecken lassen. Ein Beratungsgespräch bei der IHK kann der Anfang sein. Anlaufpunkte sind auch die Außenhandelsvertretung von China oder die chinesische Botschaft. Beratung ist hier das A und O. Gewinnbringend sind Artikel, nicht oder nur sehr selten in Deutschland angeboten werden.

Wenn die Qualität nicht stimmt, dann muss die Ware möglicherweise unter dem Einkaufspreis verkauft werden.

Der Import ist auch eine Frage des Geldbeutels. Nicht jeder kann gleich ganze Container bestellen. Trotzdem kann sich auch der China Direkt-Import mit wenige Eigenkapital lohnen.

Sehr gut ist es, Partner vor Ort zu haben, die die Sprache sprechen und über die nötigen Kontakte verfügen. Das sind zusätzliche Kosten, die sich lohnen. Für Frachtkosten und Nachlaufkosten sollten mindestens zwanzig Prozent des Bestellwertes einkalkuliert werden.

Wer vom Import aus China leben will, der ist angewiesen auf die Gewinnspanne. Wenn nur ein Euro pro Artikel verdient wird, dann sollten hundert Artikel pro Tag verkauft werden. Ein riesiger Aufwand. Denn neben der Zeit und dem Geld, die der Import kostet, muss die verkaufte Ware auch noch verschickt werden, Zahlungseingänge müssen geprüft werden, Rechnungen müssen geschrieben werden, Rücknahmen müssen abgewickelt werden, Fragen von potentiellen Kunden müssen beantwortet werden.

Der Import / Direktimport aus China kann aber auch so laufen, dass jeder Kunde seine Bestellung direkt aus China zugeschickt bekommt. Das hat den Vorteil, dass keine Ware auf Vorrat eingekauft werden muss. So wird der Lagerbestand reduziert und Fehleinkäufe verhindert, die unter Verlusten verramscht werden müssen.

Inzwischen gehen chinesische Lieferanten auch selbst auf die Suche. Beispielsweise werden Webshops direkt angeschrieben, mit Angeboten aus China.

Egal welcher Weg für den Import / Direktimport aus China gewählt wird, Beziehungen und Vertrauen müssen zunächst aufgebaut und dann ausgebaut werden. Nie sollte die Wachsamkeit nachlassen. Auch wenn alles klappt, kann immer noch Produktfälschung bzw. Markenfälschung dahinter stecken.


Direktimport aus China Video




Im Video (Spieldauer 03:41 Minuten) werden 9 Tipps für Unternehmen gegeben, was diese beim Handel mit China beachten sollten. Es geht dabei um die Themen Online-Einkauf, Preise, Lieferantenauswahl, Verhandeln, Kulturelle Unterschiede, Dokumentation, Qualitätssicherung, Verträge und Produktpiraterie. Gegen werden diese Tipps von der IHK-Expertin Sonja Müller vom China Competence Center.


Direktimport aus China weitere Videos


Das richtige Produkt einkaufen: Im Video (Spieldauer 10:37 Minuten) geht es um die Frage: Welches Produkt soll ich überhaupt einkaufen? Das perfekte Produkt sollte klein sein, leicht, robust, ohne Strom und Akku, günstiger Einkauf und eine hohe Marge haben.: Das p e r f e k t e P r o d u k t für deinen Onlineshop - Videoclip ansehen auf Youtube


Muster günstig aus China bekommen: Im Video (Spieldauer 09:20 Minuten) geht es darum, dass ich mindesten 4 bis 6 Muster ansehen sollte, bevor ich mich für einen Lieferanten entscheide. Wie bekomme ich aber so ein Muster kostengünstig zugeschickt? Dafür werden 3 Methoden vorgestellt. Ich gebe mich als große Firma aus, vereinbare eine Rückzahlung nach der ersten Bestellung oder organisiere den Versand über Alibaba.: 3 Tipps aus der Praxis um k o s t e n l o s e M u s t e r aus Asien zu bekommen! - Videoclip ansehen auf Youtube


Einkauf über Alibaba: Im Video (Spieldauer 20:59 Minuten) werden ganz praktische Probleme besprochen, die beim Import aus China auftauchen. Im speziellen Fall geht es um ein Unternehmen, das Akkus importieren will. Was ist völlig sicher? Im Grunde nichts.: Produkte bei A l i b a b a kaufen. Seriös oder Betrug? - Videoclip ansehen auf Youtube


Versandhandel mit Importwaren - Buch: Eine Geschäftsidee ohne großen Kapitaleinsatz. Wie finde ich dafür Artikel, die auch wirklich gekauft werden? Wie geht der Import dann praktisch vonstatten?: Versandgeschäft mit Importwaren: Das Praktikerhandbuch für den erfolgreichen Aufbau eines Versandgeschäftes mit Importwaren. Buch. – ansehen bei Amazon


Internationaler Handelsvertreter werden - Buch: An der Vermittlung von Import-Export-Geschäften Geld verdienen. Verträge anbahnen und dafür Provision kassieren. Vermittlungsgeschäfte ohne Risiko.: Erfolgreich als internationaler Handelsvertreter: Das Praktiker-Handbuch für den erfolgreichen Aufbau einer internationalen Handelsvertretung. Buch. – ansehen bei Amazon


Geschaeftsidee Muelltonnen

Eine schöne Mülltonne als Geschäftsidee
Mülltonnen sind nützlich und nicht schön, denn sie enthalten Abfall. Warum die Mülltonnen nicht verschönern, durch eine farbige Hülle? Auf so eine Geschäftsidee muss man erst einmal kommen.
Die Tonc GmbH setzt diese Geschäftsidee um: strapazierfähige Stoff zum Umhüllen von Mülltonnen, der auch bedruckt werden kann. TONC ist die Kurzform von: 'TONnenCover. Die Suche nach dem richtigen Stoff für die Mülltonnenbezüge brauchte seine Zeit. Es wurde eine Suche von Segeltuch bis zum Drachenbau. Auch mußte mit den Abfallentsorgern eine Abstimmung erfolgen, damit die Mülltonnen auch ihre Funktion behalten und ohne Probleme weiter gelehrt werden können. Das Material der Mülltonnenbezüge ist wasserabweisend und abwaschbar, es kann in der Waschmaschine gewaschen werden.
Tonc spricht von einer neuen Müllkultur. Eine schönere Umwelt soll entstehen durch schönere weil verkleidete Mülltonnen. In der Geschäftsidee können beliebige Motive geordert werden. Die Geschäftsidee ist auch durch ein Patent geschützt. Trotzdem stehen schon Nachahmer für die Geschäftsidee in den Startlöchern. Das Marketing für die Geschäftsidee wurde angekurbelt auf der Kölner Messe Haus und Wohnen.
Neben dem Effekt, dass die Umgebung so schöner gemacht werden kann, können Mülltonnen so auch zum Werbeträger werden. Einerseits kann die Mülltonne durch ihre Hülle mit ihre Umgebung verschmelzen – oder sie kann besonders hervorstechen. Auf jeden Fall wird die Tonne individuell.
* Homepage zum Unternehmen mit der Geschäftsidee Mülltonne: www.tonc.de

Geschaeftsidee mit Streichholzschachtel

Geschichte und Geschäftsidee von Matchbox, des wohl größten Autoherstellers der Welt
Eine Geschaeftsidee entsteht
Die beiden Schulfreunde Leslie G. Smith und Rodney Smith (keine Brüder) gründeten am 19. Juni 1947 "Lesney Products". Am Anfang wußten Sie nicht, was sie herstellten wollten, sie wußten nur, sie wollten sich selbständig machen: Mit 600 Pfund Startkapital beschlossen sie, Artikel aus Zinkdruckguss herzustellen. Sie produzierten Brotpressen, Angel­Schnur-Trenner und vieles andere. Später stieß John W. "Jack" Odell zu den beiden und sie begann kleinere Zinkdruckguss-Artikel zu fertigen, auch Spielzeug. 1948 produzierten sie zwei Spielzeuge: Jumbo, der Elefant, und Muffin, das Maultier. Diese Spielzeuge wurden an kleine Spielzeuggeschäfte in London verkauft. Die Ladeninhaber mochten diese Spielzeuge nicht, weil sie so billig waren und nicht viel Gewinn brachten. Weil die Kinder die Spielzeuge aber liebten und nach mehr davon fragten, orderten die Ladenbesitzer weiter. 1953 begriff man bei Lesney, dass es einen Markt für ihre Geschäftsidee Spielzeug gab, das die Firma aber nicht die nötigen Voraussetzungen für Verkauf und Marketing hatte. Es wurden Partnerschaften mit Vertriebsfirmen geschlossen. (Eine dieser Firmen war das Unternehmen Moko und darum wurden später die ersten "Matchbox"-Autos unter den Namen Moko vertrieben.)
Der erste große Erfolg für ihre Geschäftsidee kam 1953, mit einer Miniatur der Krönungskutsche zur Krönung der englischen Königin Elizabeth II. Diese Kutsche verkaufte sich über eine Million mal. (Damals kauften sich Menschen ihren ersten Fernseher, nur um sich die Krönung im Fernsehen ansehen zu können.) Dieser Erfolg der Geschäftsidee wurde Anreiz und Geldquelle für andere Modelle: Dampfwalze, Laster, Betonmischer und Traktor.
Die Geschäftsidee mit der Streichholzschachtel
Die Tochter von Jack Odell hatte 1952 ihre Einschulung und in englischen Schulen war es den Kindern zu dieser Zeit nur erlaubt, Spielzeuge mit in die Schule zu bringen, die in eine Streichholzschachtel (Matchbox) passten. Die meisten Kinder brachten Insekten oder andere eklige Sachen in die Schule mit. Jack Odell, der Konstrukteur in der Entwicklungsabteilung von Lesney, bastelte für seine kleine Tochter eine Dampfwalze aus Messing Spritzguß. Die kleine Dampfwalze war im Klassenzimmer eine Sensation! Schon am nächsten Tag konnte sich Odell kaum vor den Freunden seiner Tochter retten, die auch gerne eine solche kleine Walze haben wollten.

Die Philosophie für eine Geschäftsidee wurde entwickelt: Die Spielzeuge sollten in eine Streichholzschachtel passen und soviel kosten, dass ein Kind einmal pro Woche eines kaufen und seiner Sammlung hinzufügen konnte.

Eine Firma für die Geschäftsidee
Noch 1953 erschien das erste Serienmodell zur Geschäftsidee, die Dampfwalze, mit der Modellnummer eins, und drei andere Modelle in die Regale der Spielzeugabteilungen. Nummer 5 war der Londoner Doppeldecker-Bus. Es wurde ein riesen Erfolg und die Modellpalette wuchs und wuchs: Volkswagen, DKW, Goggomobil, Borgward, Buick, Cadillac, Citroen, Simca, MG oder Lotos. Neben Autos brachte Lesney auch Flugzeuge, Boote, Feuerwehr, Tankstellen, Garagen auf den Markt. Die Serie "Models of Yesteryear" widmete sich den Oldtimern. Die Ideen der Entwickler mußten gebremst werden, sie durften nicht mehr als 75 neue Modelle pro Jahr auf den Markt bringen, damit sich die Geschäftsidee nicht selber fraß.
1960 holte sich Lesney Kapital von der Börse für seine Geschäftsidee und wurde eine Aktiengesellschaft. Auf dem Höhepunkt hatte Lesney 6 500 Angestellte, 14 Fabriken und produzierte 5,5 Millionen Modelle in der Woche. Lesney sponserte Formel1-Legenden wie John Surtees und Mike Hailwood, hatte einen Fanclub mit 50 000 Mitgliedern und kam 1967 zum ersten Mal ins Guinness-Buch der Rekorde.
Aber Lesneys Geschäftsidee bekam Probleme mit steigenden Kosten. Der Wettbewerb kam aus Asien, wo Konkurrenz-Modelle viel preiswerter produziert wurden als die Matchboxautos und die Marke Matchbox konnte den Preisnachteil nicht ausgleichen. 1982 mußte Lesney seinen Bankrott erklären, die Banken übernahmen die Kontrolle und änderten den Firmennamen in "Matchbox Spielzeuge". Die Firma mit der so großartigen Geschäftsidee wurde an eine Firma aus Hong Kong verkauft. Der Besitzer der "Universal International Holding", der Chinese David Yeh, kaufte das Unternehmen für symbolische 16,5 Millionen Pfund. David Yeh verlagerte die Produktion nach Fernost und führte die Geschäftsidee zu neuer Blüte. 1992 verkaufte David Yeh das Unternehmen an den amerikanischen Spielzeugkonzern Tyco Toys, der wiederum 1997 von Mattel (Barbies) geschluckt wurde.
Die Mini-Autos haben längst einen Sammlerwert bekommen, wobei gut 40 Prozent des Wertes vom Zustand der Verpackung abhängen. Der bekannteste Sammler der Welt ist der Amerikaner Charlie Mack, der Leiter des "Lesney-Museums" in Durham, Connecticut, besitzt mehr als 28 000 Modelle.

Geschaeftsidee Socken im Abo

1999 wurde das Unternehmen Blacksocks mit der ungewöhnlichen Geschäftsidee gegründet. Die Geschäftsidee zum Unternehmen waren Socken. Von einem Paar Socken bleibt erfahrungsgemäß immer eine Socke übrig. Der Mann hat auch keine Lust zum Sockenkauf und damit auch keinen Überblick mehr. Angeblich soll der Unternehmensgründer Liechti auf seine Geschäftsidee gekommen sein, als er bei einer Teezermonie mit japanischen Geschäftsleuten die Schuhe ausziehen mußte und zwei verschiedene Socken anhatte. Männer kaufen nicht gerne ein und haben jede Menge einzelne Socken in der Schublade. Ein Fundament für eine gute Geschäftsidee.
Auf einer Internetseite können die Kunden ein Socken-Abo abschließen. Die Geschäftsidee schlug voll ein. Eine Marktlücke, ein Bedürfnis wurden getroffen. Die Geschäftsidee des Unternehmens setzt aber auch auf Marketing außerhalb des Internets. Dort wo die Kunden zu finden sind, beispielsweise über das Vielfliegerprogramm der Lufthansa.
Mit dem Socken Abo werden in regelmäßigen Abständen 3 Paar Socken verschickt. Die schwarzen Socken kommen, je nach Wahl, drei Mal, vier Mal oder sechs Mal im Jahr.
Der Vorteil dieser Geschäftsidee: Der Mann spart sich die Zeit zum lästigen Sockenkaufen. Da immer die gleichen Socken geliefert werden, müssen keine Socken mehr aussortiert werden, weil sie zu keiner anderen Socke mehr passen.
Die Kunden kommen aus der Schweiz, aus Deutschland und aus den USA. Meist sind es Männer aus dem Management größerer Unternehmen. In Deutschland ist Konkurrenz mit der gleichen Geschäftsidee zu finden. Das Unternehmen „Sox in the box“ aus Berlin. Inzwischen wird auch Unterwäsche zum Abonnieren angeboten. Das Unternehmen kann gut von seiner Geschäftsidee leben.
Zur Homepage des Unternehmens mit der Geschäftsidee Socken: www.blacksocks.com

Bartergeschaeft – Was ist das ?

Ein Bartergeschäft (Barter = englisch für: Tausch) ist eine Geschäft ohne Geld, ein Tauschgeschäft. Es ist das älteste Geschäft der Welt. Vor dem Geld war der Tausch. Ein Unternehmen bezahlt eine Leistung nicht in Geld sondern durch eine Gegenleistung. Es wird nur ein Liefervertrag ausgestellt – ohne Rechnungsstellung und finanzielle Zahlungen. Dreißig Prozent des Welthandels sollen so abgewickelt werden. Früher wurden viele Geschäfte zwischen dem Westen und dem Ostblock so abgewickelt. Deutschland als Exportland hing und hängt an Bartergeschäften. Entwicklungsländer beginnen so ihren Aufstieg. Oft sind Verbundgeschäfte zwischen Ländern verbunden mit Rohstoffen oder Rüstungsgütern.

Gründe für Bartergeschäfte können sein:
* die Gewinnung von Neukunden (darum werden Bartergeschäfte oft von Lieferanten angeboten)
* neue Märkte werden erschlossen
* so Folgegeschäfte in Aussicht stehen, typischerweise in Form von Serviceverträgen oder Nachlieferungen von Zubehör
* als alternatives Finanzierungsinstrument, das unabhängiger macht von den Banken
* zur Auslastung freier Kapazitäten
* die Liquidität wird geschont
* Restbestände und Saisonüberhänge können abverkauft und das Lager so geräumt werden
* Forderungsausfälle können reduziert werden
* jeder Einkauf führt automatisch zu einem Verkauf

Für Gewerbetreibende gibt es regelrechte Tauschringe. Vorbild ist die WÄRA, die Vereinigung zur Bekämpfung von Absatzstockung und Arbeitslosigkeit, die 1928 für die Region Erfurt gegründet wurde. Auch hier stehen die Bekanntmachung des eigenen Angebotes und die Werbung neuer Kunden im Mittelpunkt. Das Motto von Barter-Organisationen ist: „Machen Sie unsere Kunden zu ihren!“ Bei Geschäften erfolgt dann eine Gutschrift oder eine Verbindlichkeit auf ein Barterkonto. So müssen Kauf und Verkauf nicht zur gleichen Zeit erfolgen, was sonst einer der Vorteile des Geldes ist. Das Barterkonto ist dann vergleichbar mit einem Bezahlsystem mit Kreditkarten. Da ein Barter-Guthaben keine Zinsen bringt, sind alle bestrebt, schnell wieder neue Geschäfte zu machen.

In erster Linie wird das Bartergeschäft gesehen als Weg für Zusatzgeschäfte und neue Kunden. Besonders dann, wenn die Kunden in schlechten Zeiten ihr Geld zusammenhalten. Barter ist ein Marketinginstrument. Aus der Sicht von Buchhaltung und finanztechnisch ist das Bartergeschäft ein ganz normales Geschäft.

Andere Namen für das Bartergeschäft: Bartern, Bartering, Tauschgeschäft, Verbundgeschäft, Kompensationsgeschäft, Verrechnungsgeschäft, Clearinggeschäft, Barter-Clearing, Gegengeschäft

Mehr Informationen zu Barter-Geschäften und Barter-Organisationen: www.barterportal.net

Oekonomie der Pfeffersaecke veraenderte die Welt

Wie der Pfeffer-Handel die Welt veränderte
Das Büchlein "Allegro ma non troppo" von dem Wirtschaftshistoriker Carlo M. Cipolla enthält zwei Aufsätze. Der eine Aufsatz widmet sich den fünf Prinzipien der menschlichen Dummheit. Der andere Aufsatz betrachtet die Entwicklung Europas aus der Sicht der Ökonomie. Für die Entwicklung der Ökonomie im Mittelalter sieht der Autor den Pfeffer und den Pfefferhandel als die treibende Kraft. Der Pfeffer wuchs nicht in Europa. Um immer ausreichend Pfeffer zu haben wurden die Kreuzzüge ins Leben gerufen, die Entdecker stachen deswegen in die See und Aufklärung diente als ideologische Waffe in diesem ökonomischen Kampf. Die Italiener wurden so reich und hatten damit die Muße, die Renaissance zu erfinden, die das Mittelalter beendete. So begann die Ökonomie der Globalisierung. Es ist Ökonomie mit einem Augenzwinkern und doch auch mit einen tieferen Blick. Carlo M. Cipolla lehrte in Frankreich, Deutschland, England, Spanien und Kanada. Ökonomie
Lesetipp: Das Buch "Allegro ma non troppo. Die Rolle der Gewürze und die Prinzipien der menschlichen Dummheit." von Carlo M. Cipolla:

Existenzgruendung Foerderung vom Staat

Förderprogramme der KfW Mittelstandsbank
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine wichtige Anlaufstation für die Suche nach Fördermitteln in Deutschland. Die KfW Bank ist durch die Finanzkrise in die Kritik geraten. Auch wenn es richtig ist, gemachte Fehler zu kritisieren, sollte dabei nicht vergessen werden, wie wichtig die KfW Bank für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist. Die KfW ist als staatliche Förderbank geschaffen zur Beratung und für Impulse für Wirtschaft, gesellschaftliche Projekte und Ökologie. ERP Kapital steht zur Verfügung für Gründung, Wachstum und für Arbeit und Investitionen. Gefördert wird die Anschaffung neuer Maschinen und Anlagen, die Finanzierung einer neuen Geschäftsidee und auch die Stärkung des Eigenkapitals. Nicht gefördert werden Sanierungen und Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Abgewickelt werden die Förderungen mit der Hausbank des Antragstellers.
Eine Aufgabe der KfW Bank besteht in der Förderung des deutschen Mittelstandes. Dafür werden verschiedene Arten der Finanzierung angeboten:
* Start Geld – Für Existenzgründer mit Investitionen bis zu 50000 Euro
* Produktfamilie Unternehmerkapital – langfristige Nachrangfinanzierungen für Existenzgründer und junge Unternehmen
* Unternehmerkredit – langfristige Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln für Existenzgründer und Freiberufler
* ERP-Regionalförderprogramm – langfristige Finanzierung für kleine und mittelständische Unternehmen

Eine Sammlung für KfW Merkblätter steht auf der Internetseite bereit, für Förderprogramme, Gründungsfinanzierung und Wachstumsfinanzierung, Beteiligungskapital, Beratung. Ein Förderberater hilft bei der Beantwortung der Frage, ob und welche Förderprogramme für ein Unternehmen in Frage kommen. Weitere Informationen sind zu finden über: aktuelle Zinskonditionen, Formulare und Merkblätter, Tilgungsrechner, Subventionswertrechner, Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

Lesetipp: „Existenzgründung: Wie es geht. Wo Sie Unterstützung finden“ von
von Christine Demmer aus der KfW-Reihe:
Ansicht bei Amazon

Zur Homepage der KfW Mittelstandsbank: www.kfw-mittelstandsbank.de

Einkaufsgutscheine fuer Auslaender

Die Idee zur Idee des Einkaufsgutscheins
Mit ist eine Idee gekommen, wie die Einkaufsgutscheine wirkungsvoll eingesetzt werden könnten. Man könnte jedem Ausländer, der nach Deutschland einreist, einen auf ein paar Tage begrenzten Einkaufsgutschein schenken.
Das klingt für einige Leute vielleicht bekloppt, aber dies liegt dann wohl eher an der Idee der Einkaufsgutscheine selbst. Wenn man die Idee eines Einkaufsgutscheines akzeptiert hat, dann sieht es schon wieder anders aus. Denn der Ausländer gibt das Geld sofort im Land aus – und es werden viel mehr Ausländer Deutschland besuchen, die mehr Geld mitbringen, als die Einkaufsgutscheine wert sind. Deutschland könnte so zur Quelle eines weltweiten Aufschwungs werden.
7 Bücher, um eine Geschäftsidee zu finden: Wie kann ich Geschäftsideen testen und verkaufen? Wie kann ich meine Handarbeit zu Geld machen? Was für Möglichkeiten bieten sich im Internet?: Geschäftsideen für Deine Selbständigkeit - Bücherliste