FutterTiere als Geschaeftsidee

Geschäftsidee: Produzieren Sie eine Heuschreckenplage
Tiere in Gefangenschaft haben Hunger auf Insekten: Reptilien, Amphibien und Fische. Wer sich solche Tiere hält, der braucht frische Futterinsekten – und nur wenige haben die Zeit und die Nerven, sich die Insekten selber zu züchten; und das Angebot an Futterinsekten sollte auch abwechslungsreich sein, damit die kleinen Racker gesund und kräftig bleiben und sich fortpflanzen. Da Frösche nicht aufhören zu fressen, wird ständig Nachschub gebraucht und liefert die Grundlage für eine Geschäftsidee. Regenwürmer kann man noch im Anglerladen kaufen, wenn ein solcher in der Nähe ist, und seinen Lieblingen direkt von der Pinzette verfüttern. Wenn einer aber erleben möchte, wie seine Laubfrösche begeistert den Schmeißfliegen hinterher springen, dann muß er aus dem Anglergeschäft gekühlte Fliegenmaden mitbringen und zu Fliegen heranzüchten. (Wichtig ist dabei, dass die "erwachsenen" Schmeißfliegen vor dem gefressen werden selbst noch zwei Tage fressen können, weil ihr Nährwert sonst gleich Null ist.)
Diese Geschäftsidee erfordert ein spezielles Wissen. Auch die Fruchtfliege steht auf dem Speiseplan der Frösche und auch hier wird bei Zucht die eine oder andere entweichen – aber wenn man eine Schale Apfelsaft aufstellt, dann ist das Problem bald erledigt. Besonders Ausbruchssicher muß für die Schaben gebaucht werden, denn wenn hier eine entweicht, dann bekommt man sie kaum noch aus der Wohnung. Am besten werden auch die Schaben einzeln mit der Pinzette verfüttert. Bei den Springschwänzen andererseits ist es gar nicht so schlimm, wenn sie entweichen und man Schimmelpilze im Haus hat, denn die Springschwänze fressen mit Leidenschaft alle Pilze auf. Während die Ofenfischchen wiederum gerne Papier fressen und darum nicht unbedingt geeignet sind, für einen Haushalt, in dem viele Bücher stehen. Das Geheimnis der Zucht von Asseln liegt in der erfolgreichen Entnahme der Biester, die von großen Korkstückchen in eine Dose abgeklopft werden müssen. Bei der Hausgrille (gryllus domesticus) bitte immer darauf achten, in den Wasserzulauf ein Stückchen geknülltes Küchenpapier zu stecken, weil die Tierchen schnell ertrinken. Schlupfwespen immer sehr sparsam verfüttern: sie enthalten viel Fett.
Futterinsekten können auch über den Versandhandel bestellt werden, wobei sie nicht unbedingt lebend verschickt werden sondern gefroren. Am besten ist es natürlich immer frisch – wer sich hier seine Abnehmer sucht, der kann ohne große finanzielle Investition mit dieser Geschäftsidee den einen oder anderen Euro dazu verdienen. Futtertiere sind für die Halter von Reptilien Kosten und wenn man sie preiswerter anbieten kann und noch dazu besonders hochwertig, dann kann man sich einen festen Kundenstamm für seine Geschäftsidee heranzüchten.
Fazit zur Geschäftsidee Futtertiere: Diese Geschäftsidee ist nicht jedermanns Sache und Millionär kann man damit auch nicht werden, aber wenn man den Platz dafür schon hat und noch etwas Zeit opfert: Warum eigentlich nicht? Die Terraristik benötigt mehr Tiere, als man zunächst denkt. Eidechsen sind Fleischfresser. Die Geschäftsidee Paketversand mit Futtertieren boomt.


Lesetipp zur Geschäftsidee: Futtertiere von Frank Bruse, Michael Meyer, Wolfgang Schmidt

Oekonomie und Steuern

Ein Märchen gegen den Steuerwahn
Die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren hatte eines Tages mit den Steuern große Probleme. 1976 protestierte sie gegen die Steuern in Schweden. Die Schriftstellerin gegen den Finanzminister. Sie schrieb das Märchen, die Fabel "Pomperipossa in Monismanien". Astrid Lindgren: "Ich bezahle meine Steuern voller Freude." Trotzdem legte sie sich mit dem Finanzamt an, wegen zu hoher Steuern. Was war geschehen? Da die Schriftstellerin die Höchstsätze an Steuern zahlte und auch noch die Beiträge zur Sozialversicherung dazu kamen, sollte Sie auf ein Einkommen von 2 Millionen Kronen Steuern in Höhe von 2,002 Millionen Kronen zahlen. Sie sollte also mehr Steuern zahlen, als Sie Geld einnahm. Ein Geschäftsmodell der Unmöglichkeit. Diese absurde Ökonomie machte sie mit einem Märchen deutlich, das in einer bekannten Abendzeitung veröffentlicht wurde. Das Märchen erzählt von weisen Männern und deren schräger Ökonomie. Denn je mehr Pomperipossa mit ihren Kinderbüchern einnahm, umso weniger nahm sie ein, weil sie ja eine freie Unternehmerin war. Bald fehlt das Geld für Essen und Kleidung. Schulden müßte man haben, dann lebt man gut. In dieser Ökonomie bekommt man Angstträume, wenn die dicken Schecks eintreffen. "Die Menschen sollten nicht bestraft und verfolgt werden, nur weil sie auf ehrliche Weise gewollt oder ungewollt zufällig Geld verdienten. ... So kann es nicht weitergehen, denn dann ist es aus mit aller Unternehmungslust in unserem Lande und dann sind bald keine freien Unternehmer mehr da, die man besteuern kann." Pomperipossa schrieb nie wieder ein Buch und lebte glücklich bis an ihr Lebenende als Wohlfartsempfängerin - im besten Staat der Welt. Der sozialdemokratische Finanzminster reagierte nur mit Hohn, sie solle lieber Kindergeschichten schreiben. Astrid Lindgren trat aus Protest aus der sozialdemokratischen Partei aus. Sie rief dazu auf, die Regierung Olof Palme nicht zu wählen. Unter anderem wegen Astrid Lindgren wurde dann die sozialdemokratische Partei in Schweden nicht wiedergewählt.

Der Kaugummi als Geschaeftsidee

Geschichte und Geschäftsmodell von Wrigley
Geschäftsmodell in einem Satz: Ein gutes Produkt, das jeder kennt und immer in Reichweite ist.
Wie ein Geschäftsmann zum Kaugummi kam
William Wrigley Junior ging 1891 von Philadelphia nach Chicago, mit 32 Dollar Startkapital in der Tasche, um dort die Seife seines Vaters zu verkaufen, einem Seifenhersteller aus Philadelphia. Um das Geschäft anzukurbeln, gab er jedem Seifen-Käufer ein Päckchen Backpulver als Kaufanreiz dazu. Das Backpulver als Zugabe kam besser an als die Seife, und so begann er, nur noch Backpulver zu verkaufen. Als Gratis-Zugabe bekam jetzt jeder Käufer noch zwei Kaugummi-Bällchen dazu. Die Kaugummis kamen so gut an, dass er sich bald ganz auf den Verkauf von Kaugummis verlegte. Und dieses Geschäft wuchs und wuchs.
Die Marketing-Strategie des kostenlosen Verteilens behielt das Unternehmen im Geschäftsmodell bei. Auf der Straße wurden kostenlos Kaugummis verteilt, Kinder bekamen zum Geburtstag Gratis-Kaugummis und auch die damals noch wenigen Telefon-Besitzer bekamen Wrigleys Chewing Gum gratis ins Haus geliefert.
Erfolg mit dem Geschäftsmodell
Wrigley stieg relativ spät in die Kaugummi-Branche ein. Eigentlich war der Markt schon verteilt und von großen Mitbewerbern beherrscht, trotzdem gelang es der William Wrigley Jr. Company, zum größten Kaugummihersteller der Welt aufzusteigen, ja, das Wort Wrigley zu einem anderen Wort für Kaugummi zu machen. Was machte das Geschäftsmodell anders?
* Qualität stand an erster Stelle, William Wrigley: Even in a little thing like a stick of gum, quality is important. (Auch bei einem kleinen Ding wie einem Kaugummistreifen ist die Qualität wichtig.)
* der Kaugummimasse wurden Aromen beigemengt und die Kaugummis bekamen Markennamen, beispielsweise Juicy Fruit Gum (Fruchtsaft-Kaugummi) und Spearmint (Grüne Minze), die ersten Markennamen waren Lotta und Vassar
* die Produkte der Firma werden ständig verbessert
* große Werbekampagnen machten den Kaugummi im ganzen Land bekannt, alle Firmen-LKW's wurden als Werbefläche genutzt, Anzeigen wurden geschaltet und Werbeflächen gemietet
* die Kaugummis sind überall erhältlich "wo Geld seinen Besitzer wechselt" und wo eine solche Stelle nicht existiert, da steht ein Kaugummiautomat
* Expansion in die ganze Welt; bereits 1910 entstand die erste Filiale in Kanada, 1915 in Australien, 1927 in Großbritannien, 1939 in Neuseeland
Der Anfang war nicht einfach, mehrmals stand das Geschäftsmodell kurz vor dem Konkurs aber heute ist das Unternehmen in fast jedem Land der Welt vertreten und ist unumstrittener Weltmarktführer.
Heute kauft jeder US-Amerikaner im Jahr 100 Streifen Kaugummi, wenn man der Statistik glauben darf. Für jede Zielgruppe gibt es etwas aus der umfangreichen Produkt-Palette.

Scheitern mit einem Online Shop

Warum scheitern Shops im Internet?

Internet Shop gescheitert an: nicht passender Shop-Software
Gerade wer neu anfängt, kann die Folgekosten für eine ShopSoftware nicht einschätzen. Wenn die ShopSoftware zu kompliziert ist, wird sie zu einer Aufgabe, die kam noch jemand bewältigen kann. Der beste Weg ist der Besuch bei einem anderen Internet Shop Betreiber, der bereit ist, von seinen Erfahrungen zu erzählen. Dieser Schritt kann natürlich entfallen, wenn ein Shop in einem vorhandenen System eröffnet wird: eBay, Hood usw. Zumindest was die Software betrifft, ist man hier aus dem Schneider.

Internet Shop gescheitert an: der Zeit
Der Aufwand für einen Internet Shop wird unterschätzt. Schon das Einstellen eines Artikels ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden: Artikel beschaffen, fotografieren, beschreiben, in Shop eingeben, Kontrolle im Internet kosten viel Zeit.
Zeit kosten: Die Auswertung Shopbesucher und der Verkäufe, das Verbessern des Shops, das Marketing, die Beobachtung der Mitbewerber. Allein für die Verfolgung aller wichtigen Informationen in der Internet Shop Branche könnte ein Vollzeit-Arbeitsplatz geschaffen werden. Oft haben aber wenige Personen mehr Aufgaben als sie bewältigen können. Es fehlt die Zeit, auf dem Laufenden zu bleiben – wer aber nicht auf dem Laufenden bleibt, der bleibt bald zurück.

Internet Shop gescheitert an: geringer Gewinnspanne
Auf die Idee kommt jeder: Die Produkte einfach billiger anbieten als die Konkurrenz.
Wer über ein Portal wie eBay oder Amazon verkauft, der bezahlt schnell zwischen 10 bis 15 Prozent vom Umsatz. Dazu kommen besonders bei eBay noch viele kleine Zusatzkosten, die sich gewaltig summieren können. Auch sonst fallen viele Kosten an, die bezahlt werden müssen. Ein erfolgreiches Marketing braucht auch erfolgreiche und profitable Produkte.

Internet Shop gescheitert an: falschem Sortiment
Ein Internet Shop kann zu wenige oder zu viele Artikel anbieten. Erfolgreiche Internet Shops haben entweder wenige Artikel, vielleicht sogar nur einen Artikel, den sie gezielt bewerben. Die andere Möglichkeit ist ein großes Sortiment, mit all den Artikeln, die man sonst im normalen Handel nicht findet. Erfahrungsgemäß kommt der Erfolg in einer Nische. Mit Amazon, Quelle und Co. kann ein kleiner Händler nicht mithalten.

Internet Shop gescheitert an: schnellen und langsamen Versand
Wer Kunden sofort beliefert mit einer Rechnung im Paket, der braucht viele Geld für ein großes Lager und für sein Inkasso. Wer nur gegen Vorkasse liefert, der hat bald keine Kunden mehr, wenn die Mitbewerber dies nicht tun. Auch ist es gefährlich, Artikel erst zu bestellen, wenn sie gekauft wurden. Dies reduziert das Lager zwar auf fast Null, bringt aber viele verärgerte Kunden wegen der langen Lieferzeit.

Internet Shop gescheitert an: kein Marketing / zu erfolgreiches Marketing
Es gibt nicht den Internet-Shop, der, einmal eingerichtet, automatisch die Bestellungen bringt. Auch wenn gerade die Anbieter der Shop Software dies gerne behaupten. Manche neue Shops bieten neue originelle Artikel an, über die die Medien gerne berichten. Das bringt ein beeindruckendes Kundenwachstum, dass sich dann bald als Strohfeuer erweist. Was nützen hundert Bestellungen am Tag, wenn maximal 30 Artikel verpackt und ausgeliefert werden können? Dann erstickt der Shop am eigenen Erfolg.

Internet Shop gescheitert an: nicht Erkennen der eigenen Vorteile
Was unterscheidet das Angebot im Shop von anderen? Wichtig ist dabei die Sicht des Kunden. Sind es schnelle Lieferzeit, Sonderanfertigungen, breites Sortiment ... Oft haben die Kunden die besten Ideen. Da diese Ideen aber in der Form von Begriffsstutzigkeit, Beschwerden oder zeitraubenden Anfragen ankommen, werden sie als wertvolle Hinweise nicht erkannt.

* Internet Shop eröffnen – Buch mit CD: Das Buch „Der Online-Shop - Handbuch für Existenzgründer - Business-Plan, eShop-Systeme, ePayment, Behörden, Online-Recht, Marketing u.v.m“ von Susanne Angeli und Wolfgang Kundler ist ein umfangreicher Ratgeber mit einer guten Übersicht rund um das Thema Internet-Shop.: Der Online-Shop. Handbuch für Existenzgründer. - ansehen bei Amazon




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7 Bücher, um eine Geschäftsidee zu finden: Wie kann ich Geschäftsideen testen und verkaufen? Wie kann ich meine Handarbeit zu Geld machen? Was für Möglichkeiten bieten sich im Internet?: Geschäftsideen für Deine Selbständigkeit - Bücherliste